Mehrjährige Studie mit der Universität Zürich

In einer mehrjährigen Studie mit der Universität Zürich wurde nicht nur der Wirktransport mit Vetdrop TDA untersucht, sondern auch der positive Effekt des Systems auf degenerative Knorpelstrukturen beleuchtet.

Anfang 2010 begann eine öffentlich geförderte Studie zum Effekt von TDA-Behandlungen auf degenerative Gelenkerkrankungen und Knorpelproblematiken. Die Studie wurde an der Universität Zürich durchgeführt. 34 Schafen wurde ein massiver Defekt in den Kniegelenkknorpel gesetzt und anschließend sog. “microfractures” in den Knochen gestanzt. Dieser Aufbau wurde in mehreren vorangegangenen Studien des Lehrstuhls verwandt und induziert in Folge binnen weniger Wochen eine manifeste Gelenkarthrose.  

Die Tiere wurden in sechs Vergleichsgruppen aufgeteilt und über sechs Wochen hinweg mit Vetdrop TDA und in einer Vergleichsgruppe mit einer systemischen Standardtherapie (intravenöse Wirkstoffgabe) behandelt. Eine weitere Gruppe diente als Referenz und wurde nur initital behandelt. Die vier TDA Gruppen wurden mit verschiedenen Wirkformulierungen im TDA System behandelt (3x wöchentlich), die systemisch behandelte Gruppe mit Carprofen i.v. Carprofen war auch der Indikatorstoff bei den Untersuchungen. Die Blutlevel der Tiere wurden alle zwei Tage kontrolliert, die Gelenklevel anfangs häufiger und später wöchentlich. Zusätzlich wurde auch das Schmerzverhalten der Tiere dokumentiert und untersucht. Sechs Wochen nach der letzten Behandlung (12 Wochen nach dem operativen Eingriff) wurden die Tiere geopfert und auf Veränderungen am Knorpel und Knochen des manipulierten Gelenks untersucht.  

Die Studie wurde von der nationalen Schweizer Innovationsagentur KTI gefördert und nach höchsten ethischen Standards durchgeführt. Sie unterlag der Kontrolle der Schweizer Ethikkomission. Die Tiere waren gleichen Ursprungs und Alters und sind unter identischen Bedingungen großgeworden. Sie konnten aufgrund der geringen systemischen Belastung als Tierfutter verwertet werden.

Die Ergebnisse sind deutlich:
Der Indikatorstoff Carprofen erreichte die Gelenksmitte (Synovialflüssigkeit)
bereits nach der ersten TDA Applikation.
Reproduzierbare und wirksame Level wurden erreicht.
Das beobachtete Schmerzverhalten der Vetdrop TDA behandelten Tiere war besser als jenes in den Kontrollgruppen.
Das Verhältnis zwischen systemischen und lokalen Wirkstoffleveln fiel mit TDA 7-8fach besser aus als mit der systemischen Therapie.
Das Verhältnis zwischen systemischen und lokalen Wirkstoffleveln fiel mit TDA 7-8fach besser aus als mit der systemischen Therapie.

Die Indikatorsubstanz war in beiden Gruppen identisch - CarprofenCarprofen ist ein Entzündungshemmer, der bisher nur in systemischer Darreichung verfügbar ist. Umso erstaunlicher ist der erzielte Unterschied am Defekt zwischen der TDA-Carprofen-Gruppe und der Carprofen-i.v. Gruppe. Interessanterweise schnitten sogar die neutral (ohne Wirkstoff) mit dem TDA-System behandelten Tiere besser ab, als ihre i.v. mit Carprofen behandelten Artgenossen - obwohl Carprofen ein positiver Effekt auf die Knorpelstrukturierung nachgesagt wird. 

Studie an der Universität Zürich

Konzentrationsanalysen und pharmakokinetische Betrachtungen transdermaler Applikation von Carprofen mit Hilfe einer neuartigen Applikationstechnik
von Fouché, Nathalie Elisa, 2012