Die Zahnerkrankung EOTRH galt lange als unbehandelbar


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EOTRH - Zahnerkrankung


Die Zahnerkrankung EOTRH galt lange als unbehandelbar.

Ältere Pferde ab ca. 15 Jahren sind besonders von der sehr schmerzhaften Zahnerkrankung EOTRH betroffen.(Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis)


Bislang gibt es keine erfolgreiche Therapie dagegen; im schlimmsten Fall werden alle betroffenen Zähne gezogen. Medizinische Pilze haben sich als hilfreich erwiesen. Wir haben auch die Behandlung mit Vetdrop in Verbindung mit diesen Arzneimitteln versucht und das Ergebnis war sehr gut. Bitte beachten Sie unser Behandlungsjournal unter:

Stellungnahme zu den Behandlungsjournalen - bitte zuerst lesen, dann sind die Inhalte und Beispiele leichter zu verstehen - zum Lesen bitte auf diese Zeile klicken 

Beispiele - bitte klicken Sie auf den unten stehenden Text, um zu den Beispielen weitergeleitet zu werden:

EOTRH - Playboy 1

EOTRH - Playboy 2

Kommentare eines Tierarztes zum Fall des Playboy

Ja ich fände es auch sehr interessant, und bin mir auch sicher, dass man auf jeden Fall die Schleimhautentzündungen und das Fortschreiten der Erkrankung hemmen und senken könnte. Das bringt auf jeden Fall schon eine deutliche Schmerzlinderung. Das Problem im Zahnfach bleibt aber bestehen und die daraus resultierenden Schmerzen auch. Leider ist EOTRH gerade im fortgeschrittenen Stadium sehr sehr schmerzhaft und die Schmerzen von aussen nicht leicht oder gar nicht zu erkennen( ob es dem Pferd klinisch gut geht oder es frisst sagt da leider nichts aus). Daher ist die schnellste und beste Option zur Schmerzlinderung fürs Pferd eine Totale Zahnextraktion. Anhand der Fotos muss es doch immer noch ein sehr schmerzhafter Prozess sein da die Schleimhautwucherung auf eine starke Hyperzementose hinweist im Zahnfach. Das Pferd, sofern die Backenzähne schön ausbalanciert sind, hat keinerlei Probleme nach einer Totalen Schneidezahnextraktion, ausser dass die Zunge etwas vorfällt.  Ich kann dazu leider momentan nicht mehr sagen, habe den Fall ja nicht selber gesehen. Die Entscheidung müssen wir daher den Besitzern überlassen ob sie längere Schmerzen für das Pferd in Kauf nehmen wollen oder sich gleich für die Extraktion entscheiden.

Auf jeden Fall merke ich ja bei meinen EOTRH Patienten nur schon eine deutliche Besserung nach dem Zahnstein-Entfernen und Kürzen der Schneidezähne, sowie wenn die Besitzer danach regelmässig die zähne bürsten und von Futterresten befreien. Also muss es auf jeden Fall eine Besserung mit dem Vetdrop geben in meinen Augen. Gerade im Frühstadium kann ich mir vorstellen, dass ev sogar eine Regression und eine Stabilisierung möglich sein könnten. Man müsste auf jeden Fall Röntgenbilder zusätzlich zu den Fotos haben zur Dokumentation. Ich bin schon überzeugt wenn das Zahnfleisch deutlich besser aussieht nach ein paar Wochen, aber ob im Zahnfach auch ein Effekt ist, müsste das Röntgenbild hergeben. Und wenn dort eine deutliche Besserung vorherrscht, kann man auch Kritiker davon überzeugen.

 

Ein weiterer Kommentar von einem auf Zähne spezialisierten Tierarzt

er meinte, er zieht die Zähne ungern wenn sie gut fressen, nicht mager sind und karotten abbeissen können, kann man auf jeden Fall noch warten. Er sagt auch es könne sehr wohl zahnstein gewesen seinder abgegangen ist, es gibt unterschiedliche formen der Erkrankung und manche manche machen viel zahnstein oberhalb des Zahnfleischs und unterhalb die Hyperzementose. Er denkt, dass das Vetdrop die körpereigene Abwehr anregt und der Sauerstoff dem Gewebe hilft sich zu regenerieren- und daher die Situation verbessert wird. Er sagt zum Beispiel dass man häufig beobachtet wenn diese pferde Stress haben oder geimpft werden (immunsystem geschwächt) das es dann schlechter wird. Aber wenn die Pferde gut fressen- wartet er so lange es geht mit dem Zähneziehen.

Max 22 Jährig Wallach

Playboy und Max brauchten noch weitere Behandlungen - aber wir hatten großen Erfolg.  Max hat keine Zähne verloren und Playboy nur 2. Weitere Informationen finden Sie in unseren Behandlungsjournalen - EOTRH Behandlung Pferd

ein weiterer interessanter Fall

Exzem auf der Nase und extrem schlechten Atem wie verwest (Hund)

Zahnwurzelinfektionen von vier Backzähnen (Alpaka)

 

Videos - bitte klicken Sie auf den Text unten, um zu den Videos weitergeleitet zu werden:

NDR Schleswig-Holstein MagazinNDR Schleswig-Holstein Magazin

Life PR - Alternative und wirkungsvolle Therapie bei Arthrosen, Gelenkentzündungen, Sehnenverletzungen und offenen Wunden 

Tierärzte im Einsatz - Regio TV Schwaben - youtubeTierärzte im Einsatz - Regio TV Schwaben - youtube 

Keywords: EOTRH-Behandlung Pferd

Studien

Vetdrop Studien Universität Zürich

Klicken Sie hier, um zur zusammenfassenden Darstellung von Professor Dr. Brigitte von Rechenberg zu gelangen

 

Ein wenig über unsere Geschichte und den Grund, warum wir entschieden haben, dass es sich lohnt, Vetdrop zu entwickeln

Erste Versuche im Jahr 2005 waren sehr vielversprechend. Lesen Sie hier mehr.

Erfolgstabelle Deutsch und Ursprung von Vetdrop - mit der ersten Behandlungstabelle

 




Diese neue Krankheit wird von Wikipedia gut erklärt, die wir unten kopiert und eingefügt haben

EOTRH-Behandlung Pferd

 

Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis

(Weitergeleitet von EOTRH)
 
 
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Equine Odontoclastic Tooth Resorption and Hypercementosis (abgekürzt: EOTRH) ist der veterinärmedizinische Begriff für eine parodontale Erkrankung bei Pferden, die im Bereich der Zähne und des Zahnfleischs auftritt. Sie tritt vorwiegend bei älteren Pferden auf und ist derzeit nicht heilbar.

Ätiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Entstehung der Krankheit (Ätiologie) gibt es derzeit noch keine gesicherte Erklärung. Diskutiert werden verschiedene mögliche Faktoren, die zu EOTRH führen können. Dazu zählen eine höhere mechanische Belastung der Schneidezähne bei älteren Pferden, mögliche Nekrosen durch mangelnde Durchblutung, genetische Ursachen oder generell verschiedene systemische Erkrankungen wie beispielsweise Kalziummangel oder Vitaminüberschuss.

Symptome[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pferde, die an EOTRH leiden, zeigen primär Symptome im vorderen Zahnbereich und beim Zahnfleisch. Die Leitsymptome dieser Erkrankung sind einerseits die chronisch fortschreitende Auflösung der befallenen Zähne unter Mitwirkung von Odontoklasten, Zellen aus der Gruppe der Osteoklasten. Diese tragen durch Auflösung von Dentin zum Abbau des Zahnes bei. Andererseits ist die exzessive Zahnzementablagerung, Hyperzementose genannt, das zweite typische Symptom von EOTRH.

Bei den häufig betroffenen Schneidezähnen (Incisivi) und Eckzähnen (Canini), seltener den Prämolaren, kommt es zu Druck- und Schmerzempfindlichkeitsreaktionen und zu den typischen Ablagerungen am oberen Zahnbereich („Zementierung“). Damit einher gehen weitere Symptome des Zahnhalteapparat (Parodonitum): beim Zahnfleisch (Gingiva) kommt es häufig zu Zahnfleischentzündungen (Gingivitis), zum Rückzug des Zahnfleischs und folgender Zahnlockerung sowie zu Fistel- und Abszessbildung. Folgesymptome sind Mundgeruch (Halitosis) und eine zunehmende Abmagerung des Pferdes durch die schmerzhafte und damit verminderte Nahrungsaufnahme.

Diagnose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine eindeutige Diagnose von EOTRH ist durch Röntgen des betroffenen Bereichs möglich. Im Röntgenbild kann vor allem der Schweregrad der Zahnzementierung, auch unterhalb des Zahnfleischs, sowie degenerative Veränderungen am Zahnwurzelapparat der betroffenen Zähne festgestellt werden.

Therapie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei beginnender Erkrankung müssen Zähne und Zahnhalteapparat sowie der Allgemeinzustand des Pferdes regelmäßig kontrolliert werden. Eine Kürzung der Schneidezähne kann zu Druckminderung und damit Entlastung führen. Empfohlen wird auch eine rechtzeitige Entfernung befallener Zähne, um ein Übergreifen auf benachbarte gesunde Zähne zu vermeiden, wobei die Wirksamkeit dieser Maßnahme medizinisch nicht gesichert ist. Im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit hilft nur noch eine vollständige Entfernung der betroffenen Zähne bis hin zum kompletten Schneidezahngebiss. Übereinstimmend wird von einer deutlichen Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes von Pferden nach Entfernung der befallenen Zähne berichtet.

In der Fachliteratur wird zusätzlich der Einsatz von AntibiotikaGlucocorticoideTriamcinolon sowie regelmäßige Spülungen mit Chlorhexidin und Zahnsteinentfernung empfohlen.

Vergleichbare Erkrankungen




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