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Strahlbein Fraktur- Navicluar disease

Original Sprache:

Patient:
Typ: Pferde
Alter: 11 Jährig
Beschrieb: Sportpferd

Behandlunsbeginn: 28.02.10
Behandlungsende: 15.05.10

Krankheitsbild / Symptomatik:

Bis 11-jährig erfolgreich im Springsport bis 1.20m
Das Pferd ging öfters lahm ab seinem 11. Lebensjahr und wir haben ihn dann von Dr. med. vet. Christian Haas untersuchen lassen. Es bestand Verdacht auf eine Erkrankung des Strahlbeins – die Röntgenaufnahmen bestätigten dies. Er hatte eine Fraktur am Strahlbein mit Beteiligung des Bandes, was gut auf den Bildern zu erkennen war.

Wir haben über 6 Monate versucht, das Problem von alleine ausheilen zu lassen. Dazumal hatten wir auch keine Alternative. Seine Schmerzen nahmen jedoch zu, bis er letztendlich auch nicht mehr auf die Weide wollte. Oslo war immer ein Sports-Typ und war ohne Arbeit nicht glücklich. Somit haben wir uns entschlossen, ihn auf die ewige Weide zu schicken, den Termin kriegten wir 10 Tage später. In dieser Zeit kamen wir in Kontakt mit einer neuartigen Maschine, entwickelt durch Vetdrop, die mittels Sauerstoff Wirkstoffe durch die Haut in den Körper transportieren kann.

Nach grosser Skepsis und langem hin und her haben wir uns entschieden, den Termin für die ewige Weide um 2 Wochen zu verlängern, und das neue System an Oslo auszuprobieren.




Behandlungsbeschrieb

Als erstes wurde ein Schmerzmittel eingesetzt mit Vetdrop, um die Entzündung im Huf zu reduzieren, und das von 3 Seiten, und auch von unten durch das Strahlhorn. Nach einer Woche stellten wir auf andere Produkten im Wechsel um. Auch wenn es nach Hokuspokus tönt, dem Pferd ist es bereits nach 2 Wochen wesentlich besser gegangen. Somit haben wir entschieden, mit der Therapie für weitere zwei Monate fortzufahren und ihn dann nochmals nach zu röntgen.

Ganz gespannt sind wir dann nach dieser Zeit wieder in die Klinik Stockrüti gefahren – klinisch war er schon viel besser. Auf gerader Strasse war er im Schritt 100 % lahmfrei, im Trab immerhin sehr viel besser. Die Röntgenbilder waren dann eine Überraschung – der Knochensplitter war deutlich weniger gut erkennbar. Dr. med. vet. Röthlisberger wollte daraufhin eine Zweitmeinung von einem Röntgenexperten einholen. Sie kamen zum Schluss, dass die Bilder vermutlich nicht aus dem gleichen Winkel gemacht worden sind und deshalb der Splitter schlechter erkennbar ist.

Wir fuhren also wiederum 2 Monate mit der Behandlung weiter – Bei der erneuten Untersuchung stellten wir wiederum eine überzeugende Verbesserung fest. Dann wurde der Huf nochmals geröntgt aus verschiedenen Winkeln. In einem der 6 Bilder konnte der Tierarzt noch ein ganz kleiner Schatten erkennen, ansonsten war der ursprüngliche Splitter kaum, mehr zu erkennen. Wiederum sind die Bilder zur Beurteilung an den Röntgenexperten gesandt worden.

Natürlich ist da noch grosse Skepsis vorhanden und eine wirkliche Erklärung gibt es nicht.

Tatsache jedoch ist, Oslo geht es 95% besser als vor der Behandlung. Wir machen also nochmals einen Monat weiter und werden erneut Bilder zum Vergleich machen. In der Hoffnung, dass wir ihn soweit bringen können, dass er wieder normal gebraucht werden kann… Mittlerweile sind wir relativ zuversichtlich, dass wir eine gute Chance haben.

Eins sind wir jedoch sicher: Wäre Oslo ein guter Hengst oder eine gute Stute, könnte man ihn zweifelsfrei für Zuchtzwecke einsetzen – er hat keine Schmerzen, ist jeden Tag auf der Weide und auf dem Laufband. Normalerweise würde man solch ein Aufwand für dieses Pferd nicht betreiben, da es einfach zuviel kostet. Oslo ist jedoch ein Teil der Familie, dann sind die Kosten nicht wirklich wichtig…

01. Mai 2010 - Oslo ist in Weinfelden RI gestartet - beide Prüfungen gewonnen - herzliche Gratulation!!!


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